Sauerstoff-Partialdruck pO2 - Messung

Sauerstoff ist Voraussetzung für Energie

Der Sauerstoff-Status des arteriellen Blutes ist ein Ausdruck für das momentane Sauerstoff-Potential des Körpers.

Hieraus können auch Rückschlüsse auf die energetische Gesamtsituation des Organismus gezogen werden. Eine wichtige Meßgröße des Sauerstoff-Status ist der arterielle Sauerstoff-Partialdruck (pO2). Er sagt vordergründig aus, wie gut oder weniger gut Sauerstoff aus der Lunge in das Blut gelangt bzw. wie gut der Organismus Sauerstoff aufnimmt.

Somit kann der Sauerstoff-Partialdruck auch als ein Indikator für den individuellen energetischen Status eines Menschen gelten.

Üblicherweise verringert sich der arterielle pO2 mit steigendem Lebensalter:

  • beim 20-jährigen gesunden Menschen liegt der Wert im Normalfall bei rund 95 bis 100 mm Hg
  • beim 60-jährigen Menschen mit weitgehend sitzender Tätigkeit beträgt er oft nur 75 mm Hg oder sogar noch weniger

Meßergebnisse mit niedrigeren Werten als eigentlich vom Alter her zu erwarten, zeigen an, dass die Sauerstoffversorgung des Organismus und damit seine energetische Reserve nicht mehr ausreichend gewährleistet sein kann. Dies geschieht umso eher, je mehr der Mensch ohne Schutz vielfältigen Belastungen ausgesetzt ist.
 
Daher können Stress, Umweltschadstoffe, Übergewicht und Bewegungsmangel auch bei jüngeren Menschen den Sauerstoff-Status negativ beeinflussen. Sauerstoffdefizite sind nicht nur Ursache vieler Erkrankungen, sondern können auch bei Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche, geistiger und körperlicher Erschöpfung eine Rolle spielen.

Der OXICUR pO2-Monitor TM 300 T erlaubt die Ermittlung des Sauerstoff-Partialdruckes einfach und bequem mit unblutiger (transkutaner) Technik.

Neben der modernen Mikroelektronik zeichnet sich der neue OXICUR pO2-Monitor TM 300 T vor allem durch leistungsstarke und überlegene Sensor-Technik aus.

Hohe Präzision, Zuverlässigkeit und geringer Zeitaufwand sind dabei die hervorstechenden Praxis-Vorteile.

Die unblutige Messung (tcpO2) ist eine Trendmessung

Dabei wird die pO2-Elektrode (Sensor) direkt auf der Haut fixiert und die Haut mit dem in der pO2-Elektrode eingebauten Heiz-system bei ca. 45°C thermisch hyperämisiert (zur besseren Durchblutung erwärmt). Nach der Hyperämisierungs-zeit (ca. 10 bis 20 Min) kann der Meßwert abgelesen werden. Der Vorteil der transkutanen Methode besteht in der kontinuierlichen Messung und Anzeige, da Veränderungen während der Sauerstoff-Anwendung sofort erkennbar sind. Es entfällt die Blutentnahme.